Frühstücken im Schnelldurchlauf

Am letzten Wochenende war es mal wieder soweit. Ein seltener Zustand war eingetreten: Meine Frau und ich standen morgens auf und uns stand ein komplett freier Samstag zur Verfügung. Als ich vom Bäcker wiederkam duftete es bereits nach frischem Kaffe und der Küchentisch war liebevoll gedeckt. So muss ein guter Tag beginnen! Wir unterhielten uns über Gott und die Welt und bemerkten gar nicht wie die Zeit verging.

Wochentags sieht mein Frühstück hingegen völlig anders aus. Für gewöhnlich dränge ich mich morgens so gegen 6.30 Uhr in einen meist ziemlich überfüllten SB-Backshop hinein, um mir meinen üblichen Coffee2go und ein belegtes Brot mit Käse, Putenbrust und einem Salatblatt drauf für insgesamt 3,10 € zu kaufen. Anfangs war ich von dieser schnellen und praktischen Nahrungsaufnahme auf dem Weg zur Arbeit begeistert – irgendwie ja schon praktisch und scheinbar bin ich ja nicht der Einzige. Sonst hätte ja in unmittelbarer Nähe nicht ein zweiter Shop aufgemacht, der ähnlich stark frequentiert ist.

Aber irgendwie hat sich seit letztem Samstag meine Einstellung gegenüber dem SB-Shop verändert. Viele der Besucher sind da ja schon ziemlich schräg und dass ein Kunde ausgerechnet einen Niesanfall bekommt, wenn er die Klappe hinter der die Streuselschnecken liegen  hochhebt, ist mir auch nicht so recht klar. Ganz zu schweigen von dem Lärmpegel und der fehlenden Beratung. Irgendwie steht das alles meinem positiven Start in den Tag entgegen.

Wie ist das bei euch? Lieber günstig und dafür Abstriche machen oder doch der klassische Bäcker und das gemütliche Frühstück zu Hause? Natürlich spielt bei der Entscheidung auch der Zeitfaktor eine große Rolle. Mich interessieren eure Erfahrungen!

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