Weinkauf: Was das Etikett verrät

Wer im Supermarkt und beim Discounter Wein kauft, sollte auf das Etikett achten. Hinweise auf den Flaschen erhöhen nämlich die Chancen, gute Tropfen zu finden.

5244266_ig_weinflascheErst kosten, dann kaufen – schön wär‘s. Die Realität beim Weinkauf sieht oft anders aus. Ratlos steht man im Supermarkt oder Discounter vorm großen Angebot und sieht den edlen Tropfen vor lauter Flaschen nicht. Helfen kann ein Blick aufs Etikett: Zwischen bunten Bild­chen, Wappen und fantasievollen Namen verstecken sich hand­feste Infos. Je genauer die Angaben, desto höher die Chance auf einen guten Wein.

Wer einen leichten Wein möchte, sollte auf den Alkohol­gehalt achten. Auf deutschen Etiketten ist fast immer die Rebsorte aufgeführt. Qualitätsstufen richten sich nach dem Zustand der Trauben bei der Lese: „Kabinett“ zum Beispiel sichert eine Mindest­reife zu, „Auslese“ voll­reife, ausgewählte Früchte. Der Jahr­gang benennt das Ernte­jahr und kann ein Hinweis auf höhere Güte sein. Für Wein aus anderen Ländern ist oft das Anbau­gebiet der Maßstab, der ihn klassifiziert und unver­wechsel­bar macht.

Steht nur das Erzeuger­land auf dem Etikett, sind keine geschmack­lichen Höhe­punkte zu erwarten. Je spezi­fischer die regionale Herkunft bezeichnet ist, desto höher sind die Anforderungen an die Qualität. Die Angaben trocken, halb­trocken oder lieblich haben mit der Güte nichts zu tun, sondern mit dem Zucker­gehalt und persönlichen Geschmack.

Quelle: Stiftung Warentest

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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