Verluste fruchtbarer Böden müssen eingedämmt werden

Täglich wird in Deutschland ein Fläche von 74 Hektar für Straßenbau, Wohnungsbau oder Gewerbeansiedlung neu ausgewiesen – meist zulasten der Landwirtschaft und fruchtbarer Böden. Das entspricht etwa der Größe von 113 Fußballfeldern. Im Durchschnitt der Jahre 1993 bis 2003 lag der Flächenverbrauch sogar bei 120 Hektar pro Tag.

meules de pailleDer anhaltende Flächenverbrauch mit all seinen negativen Folgen ist angesichts global begrenzter fruchtbarer Böden sowie der wachsenden Weltbevölkerung nicht mehr vertretbar. Zahlreiche Interessenverbände von Landwirtschaft und Umwelt sehen in dem Flächenverbrauch die größte Herausforderung für den Bodenschutz in Deutschland und fordern daher dringend, diesen „Flächenfraß“ zu reduzieren.

Verschiedene Gemeinden in Deutschland versuchen inzwischen durch Nutzung von Baulücken und verdichtetes Bauen den Verbrauch wertvoller Landwirtschaftsflächen einzudämmen und gleichzeitig einer Verödung von Dorf- und Stadtkernen entgegenzuwirken. Auch die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungen und Verkehr zu verringern – auf 30 Hektar pro Tag bis zum Jahr 2020. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), der Rat der Sachverständigen für Umweltfragen (SRU) sowie der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) fordern sogar, die Inanspruchnahme neuer Flächen bis zum Jahr 2050 auf null zu reduzieren.

Quelle: Jörg Planer, www.aid.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, News & Stories abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.