Veggie-Trend hält weiter an

2014 haben über elf Millionen Verbraucher in Deutschland pflanzliche Brotaufstriche und Fleischersatzprodukte gekauft. Das ergab eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung. Bei den Käufern muss es sich nicht unbedingt um Vegetarier handeln. Es gibt immer mehr sogenannte Flexitarier, die sich überwiegend, aber nicht streng vegetarisch ernähren.

Stempel: VeggieDer „Veggie“-Trend schlägt sich vor allem in den Umsätzen für vegetarische Lebensmittel nieder. Sie haben sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt. Besonders deutlich ist die Zunahme bei den Fleischersatzprodukten. Hier steigen die Anzahl der Käufer ebenso wie die Umsätze stärker als bei den pflanzlichen Brotaufstrichen. Vor allem jüngere Verbraucher unter vierzig kaufen verstärkt vegetarische Lebensmittel.

Angaben wie „vegetarisch“, „vegan“ oder „rein pflanzlich“ auf Lebensmitteln sind aber bisher rechtlich nicht geregelt. Beispielsweise können Vegetarier häufig nicht erkennen, ob die Hersteller nur bei den Zutaten oder auch bei den eingesetzten Zusatzstoffen, Aromen, Vitaminen und Verarbeitungshilfsstoffen auf Substanzen tierischen Ursprungs verzichten.

Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung sieht zwar vor, einen „Durchführungsrechtsakt“ zu erlassen, der die freiwillige Kennzeichnung der Eignung eines Lebensmittels für Vegetarier regeln soll. Dieser fehlt bisher aber noch. Aus Sicht von Lebensmittelklarheit sollte die EU schnellstmöglich Regelungen für die Kennzeichnung von vegetarischen Lebensmitteln schaffen. Wichtig dabei ist, dass diese sich an der Verkehrsauffassung der Zielgruppe orientieren.

Quelle: www.lebensmittelklarheit.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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