Transfair-Produkte mit deutlichem Plus

Immer mehr Menschen schätzen fair gehandelte Produkte. Im ersten Halbjahr 2017 hat der Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 82.000 Tonnen zugelegt, meldet der Verein Transfair.

Coffee sourceVor allem Röstkaffee mit 8.800 Tonnen (plus 10 %), Südfrüchte mit 46.000 Tonnen (plus 23 %), Kakaobohnen mit 14.200 Tonnen (plus 22 %) und Fruchtsaft mit über 7.800 Tonnen (plus 9 %) sind gefragt. Transfair hat das Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika über den fairen Handel zu unterstützen. So können sie ihre Arbeits- und Lebensbedingungen selbstbestimmt verbessern. Über 100 Auditoren prüfen in den Anbauländern und entlang der Lieferkette, ob Produzenten und Händler die strengen Standards einhalten.

Häufig produzieren Kleinbauern unter Fairtrade-Bedingungen, können ihre Rohstoffe aber nicht zu einem angemessenen Preis auf dem Weltmarkt verkaufen. Dann helfen die Fairtrade-Rohstoffprogramme und bringen Produzenten und am Kauf interessierte Unternehmen zusammen. Im Unterschied zum klassischen Fairtrade-Siegel geht es allein um den fairen Rohstoffeinkauf und nicht um die Zusammensetzung und Zertifizierung der Produkte. In den Kategorien Kakao, Zucker und Baumwolle ist die Entwicklung positiv. Daher wird dieses Programm nun auf alle Produkte außer Bananen und Kaffee ausgeweitet, informiert Transfair.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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