Schwarzwälder Schinken mit deutlichem Plus im Export

Schwarzwälder Schinken ist und bleibt der meistverkaufte Rohschinken in Deutschland und der beliebteste geräucherte Rohschinken weltweit. Für das vergangene Jahr verzeichnet der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller eine Mengensteigerung von 2 Prozent auf 8,94 Millionen Schinken. Das Plus führt der Verband insbesondere auf die Ausdehnung deutscher Handelsunternehmen im Ausland zurück, so der Vorstandsvorsitzende Hans Schnekenburger anlässlich der Jahrespressekonferenz in Freiburg.

SchwarzwälderschinkenDas heimische Sortiment werde mitgenommen und die Exportmärkte legten so mit einem Plus von 15 Prozent deutlich zu. Der Exportanteil liegt nun bei 1,35 Mio. Schinken. Hierzulande ist die Schinkenspezialität mit einer Marktdurchdringung von nahezu 100 Prozent im klassischen Lebensmittelhandel und Discount (75 Prozent), im Fachhandel (15 Prozent) sowie in der Gastronomie (10 Prozent) vertreten.

Der Schutzverband gründete sich 1989 und seit 1997 ist Schwarzwälder Schinken eine geschützte geographische Angabe (g.g.A.) der Europäischen Union. Eine der Hauptaufgaben des Verbands ist neben der Qualitätssicherung der Markenschutz. Mit entsprechender Spannung blickt man deshalb nach Brüssel und den Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP). Die Erwartungen sind durchaus positiv. Wenn richtig verhandelt werde, so Schnekenburger, kann dies nicht zur Aufgabe der Produktidentität führen. Eine umfassende Handelsliberalisierung zwischen der Europäischen Union und Amerika wird vom Verband als Chance gesehen; denn einen in Amerika produzierten “Black Forrest Ham” könne es dann nicht mehr geben. Was amerikanische Konsumenten unter diesem Namen kaufen können, ist ein geräucherter Formfleischkochschinken, der mit dem Original nichts gemein hat.

Quelle: Rüdiger Lobitz, www.aid.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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