Nice to meat you! – Zeit für Burger

Es ist geschafft, endlich ist wieder Freitag und pünktlich zum Wochenende herrscht bestes Grillwetter. Haben wir uns vergangene Woche noch der vegetarischen Variante gewidmet, wofür wir wiederholt als Mädchen betitelt wurden, soll heute das Fleisch ein Comeback auf der feurigen Bühne des Grillrostes feiern. Und zwar in Form eines herzhaften Burgers!

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, doch umso älter ich werde, desto seltener zieht es mich zum Burger-Essen in eine Fast-Food-Filiale. Hin und wieder packt mich zwar noch die Lust auf die als Kind „erlernten“ Geschmäcker, der stets gleich zubereiteten Franchising-Produkte. Doch ist der Hunger erst einmal getilgt, fühle ich mich meist ebenso träge und labbrig wie die soeben verzehrten Brötchenhälften, die die Pressfleisch-Bulette in die Zange nahmen. Wenn möglich suche ich lieber ein nahegelegenes American-Diner auf. Da sehen Gurken aus wie Gurken, Brötchen wie Brötchen und Fleisch wie Fleisch. Doch preislich bewegt man sich bei einem solchen Besuch schnell im Rahmen eines „richtigen“ Restaurantbesuches. Also, warum nicht einfach mal selber machen?

Hier ein besserhaushalten-Rezept für einen klassischen Hamburger!

Wer es etwas ausgefallener mag, sollte sich einmal an einem solchen Burger versuchen:

Wildschwein-Burger

Garnelen-Burger

Asia-Burger

Kommt der Hamburger eigentlich aus Hamburg?

Was die genaue Herkunft des Wortes angeht, gibt es verschiedene Theorien. Eine besagt, dass der Hamburger tatsächlich in der deutschen Hansestadt ihren Ursprung hat. So existierte dort Ende des 19. Jahrhunderts ein Gericht, das aus einem Weizenbrötchen bestand, in das eine Bratenscheibe oder wahlweise auch eine Hackfleischfrikadelle geschoben wurde. Das Rezept könnte schließlich im Gepäck deutscher Auswanderer in die USA gelangt sein. Fakt ist: Auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis wurden jene Hackfleischbrötchen noch als „Hamburg“, später dann als „Hamburger“, verkauft.

Eine andere Theorie geht davon aus, dass die Bezeichnung auf die Stadt Hamburg im Bundesstaat New York zurückzuführen ist. Dort sollen deutsche Auswanderer 1885 den Hamburger im Rahmen eines Jahrmarktes erfunden haben. Mit dem englischen Wort für Schinken (ham) soll der Wortursprung des Hamburgers hinegegen rein gar nichts zu tun haben.

Vielmehr hatten, wie bei so vielen Erfindungen, mal wieder die Deutschen ihre Finger mit im Spiel. Somit können Burger auch bedenkenlos während EM und WM zubereitet werden, ohne dabei den eigenen Patriotismus unterschwellig in Frage zu stellen. In diesem Sinne: Lasst es Euch schmecken!

Euer Hendrik vom besserhaushalten-Team

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