Marktcheck: Kennzeichnung bei Wurstersatz ausbaufähig

Vegetarier und Menschen, die ihren Fleischkonsum einschränken wollen, sollten geeigneten Wurstersatz auf den ersten Blick erkennen können. Doch das ist nicht immer der Fall, wie ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zeigt: Die klare Bezeichnung „vegetarisch“ oder „vegan“ fehlte auf der Schauseite bei zehn von 77 überprüften fleischlosen Brat- und Brühwürsten, Aufstrichen und Aufschnitt-Ersatzprodukten, deren Produktnamen meist an das Original erinnern.

Nur bei etwa der Hälfte der Lebensmittel war auf einen Blick erkennbar, welche anderen Zutaten das Fleisch ersetzen, zum Beispiel Weizeneiweiß oder Tofu. Diese wichtige Information gehört nach Auffassung der Verbraucherzentrale auf die Vorderseite, damit Verbraucherinnen und Verbraucher sich beim Einkauf besser orientieren können und keine Fehlkäufe tätigen.

Erfreulicher fiel ein Vergleich der Nährwerte aus: „Veggie-Wurstwaren“ sind meist fettärmer und enthalten mehr ungesättigte Fettsäuren als die fleischhaltigen Originale. Mehr als drei Viertel der Wurstersatzprodukte haben allerdings einen ebenso hohen Salzgehalt wie Wurst.

Die Verbraucherzentralen fordern eine einheitliche und eindeutige Kennzeichnung bei vegetarischen und veganen Lebensmitteln. Für die Begriffe „vegetarisch“ und „vegan“ müssen rechtsverbindliche Definitionen geschaffen werden. Ein staatlich geschütztes Siegel für vegetarische Lebensmittel und eine unabhängige Kontrolle sind unerlässlich.

Quelle: www.lebensmittelklarheit.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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