Kühl-Gefrier-Kombis im Test

Wer heute eine Kühl-Gefrier-Kombination kauft, kann hoffen, dass sie 15 Jahre lang funk­tioniert. Zukunfts­orientierte Verbraucher entscheiden sich daher für ein Stromsparmodell. Im Test sind 22 Modelle mit A+++- oder A++-Energiekenn­zeichnung. Die Prüfer stellen große Unterschiede fest – nicht nur beim Verbrauch, sondern auch bei Hand­habung und Bedienungs­freundlich­keit. Weiteres wichtiges Ergebnis: Manche Geräte kühlen und frosten nur optimal, wenn der Nutzer die richtigen Tasten drückt.

Réfrigérateur et energieKühl- und Gefrier-Kombinationen sind quasi zwei Geräte in einem Gehäuse: Je nach persönlichem Bedarf mit etwas größerem Kühl- und kleinerem Gefrier­teil – oder aber mit umge­kehrten Prioritäten. Die Kombis gelten als platz­sparend und komfortabel und halten daher Einzug in immer mehr Küchen. Im Test sind 16 frei­stehende Standgeräte und 6 Einbaugeräte. Die Preisspanne reicht von 315 bis 1 520 Euro.

Die modernen Energiespargeräte arbeiten mit drehzahl­gesteuerten Kompressoren, die sich dem aktuellen Kühlbedarf flexibel anpassen. Im Vergleich zu alten Modellen laufen sie länger, aber stromsparender. Verbessert hat sich im Vergleich mit Altgeräten auch die Kälteisolierung. Die Messung des Energieverbrauchs zeigt jedoch: Vor allem bei höheren Umge­bungs­temperaturen von 25 oder gar 32 °C in der Klimakammer dringt auch in Modelle mit A+++- oder A++-Energiekenn­zeichnung noch recht viel Wärme ein.

Die Test­ergeb­nisse zeigen, wie wichtig es ist, nicht nur auf den Kauf­preis zu achten, sondern auch auf die Folge­kosten. Vermeintliche Schnäpp­chen können am Ende teuer kommen. Händler werben mitunter für Geräte mit Energiekenn­zeichnung A+. Was sie oft verschweigen: Diese Klasse ist die derzeit schlechteste. Die Strom­kosten solcher Kombis betragen im Laufe der Lebens­dauer oft ein Vielfaches des Kauf­preises.

I want eat gherkinsJe schneller Lebens­mittel abge­kühlt und einge­froren werden, desto länger sind sie halt­bar und umso besser ist die Qualität. Einige der 22 Kälteerzeuger im Test kühlen auf Anhieb super, andere nur mit etwas Nach­hilfe durch die Nutzer. Wer volle Leistung wünscht, muss womöglich erst eine „Super“-Taste betätigen. Die Geräte steigern dann die Kühl­leistung. Einige setzen zum Beispiel einen kleinen Ventilator in Gang. Auch der kann viel bewirken: Er pustet kalte Luft direkt zu den warmen Lebens­mitteln. Oben­drein hilft der Luft­strom dem Temperaturfühler, den Kühlbedarf früh­zeitig zu erkennen.

Die Unterschiede beim Abkühlen von Lebens­mitteln sind beacht­lich. Die Prüfer messen die Dauer der Abkühlungs­phase von +25 auf +7 °C. Zwischen 6 Stunden und zwei Tagen können hier vergehen – je nach Gerät und je nachdem, an welcher Stelle die Ware hinein­gelegt wird. Die Prüfer ahmen das Szenario nach einem Groß­einkauf oder einer üppigen Garten­ernte nach. Pro 100 Liter Kühl­schrankvolumen sortieren sie 6 Kilogramm Kühl­gut ein – zusätzlich zur bereits vorhandenen Grund­beladung.

Mehrere Geräte haben im unteren Kühl­teil ein oder zwei spezielle Fächer, die besonders kalt werden können. Sie nennen sich zum Beispiel Biofresh, Hygiene-Fresh-Box, Chiller-Box oder „My Zone“. Laut Definition der Norm soll der Kunde im Kalt­lagerfach Temperaturen zwischen +3 und –2 °C erzielen können. Käufer sollten allerdings beachten, dass nicht jedes beworbene Spezialfach ein echtes Kalt­lagerfach ist, das diese Anforderungen erfüllt.

Quelle: Stiftung Warentest

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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