Kartoffelanbau in der Stadt

Dem Variantenreichtum der Kartoffel sind keine Grenzen gesetzt: Es gibt sie in verschiedenen Größen, Formen, Farben und Geschmäckern. Häufig bekommt man im Supermarkt oder am Gemüsestand jedoch nur wenige „übliche“ Sorten zu kaufen. Neben diesen gibt es noch eine ganze Reihe meist unbekannter Sorten, die sich hinsichtlich Form, Farbe und Geschmack von den uns bekannten deutlich absetzen. Um in den Genuss dieser Knollenspezialitäten zu kommen, muss man im Feinkostladen oft viel Geld lassen.

Potato harvestEine kostengünstige und zudem spannende Alternative zum Feinkostladen ist der eigene Anbau von Kartoffeln auf Balkon oder Terrasse. Das ist ganz leicht und wenig platzaufwändig. Alles, was man dazu benötigt, ist etwas Erde und ein ausreichend großes Gefäß mit einem Volumen von zehn Litern oder mehr – je größer das Gefäß, desto besser. Es spielt keine Rolle, ob man Metallkübel, Plastikeimer oder Holzkisten verwendet. Wichtig ist, dass der Behälter über Löcher im Boden verfügt, sodass überschüssiges Wasser ablaufen kann.

Besonders zu empfehlen sind große schwarze Plastikeimer, da diese sich bei Sonneneinstrahlung schneller erwärmen. Doch Vorsicht: Niemals den Plastikeimer in die pralle Sonne stellen, da es sonst zu warm für die Pflanzen wird. Im Handel sind auch so genannte Kartoffel-Pflanzsäcke (ca. 40 l) erhältlich. Diese bestehen aus zusammenfaltbarem Kunststoff und können nach der Ernte Platz sparend verstaut werden.

Die Pflanzzeit richtet sich nach den äußeren Bedingungen und der Kartoffelsorte. Frühe Kartoffelsorten können Sie bereits ab Ende März pflanzen, mittelfrühe Sorten erst ab Mitte April. Da Kartoffeln frostempfindlich sind, müssen die Pflanzgefäße bei Nachtfrösten mit Vlies oder Folie geschützt werden. In der Regel friert es auf Balkonen zu dieser Jahreszeit jedoch nicht mehr.

Quelle: Jörg Planer, www.aid.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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1 Response to Kartoffelanbau in der Stadt

  1. Hannah sagt:

    Ich nutze meinen Garten grundsätzlich nur zum Anbau von Paprika, Tomaten, Erdbeeren und Kräutern, aber ein paar Kartoffeln für den Eigenbedarf wären schon eine tolle Sache. Jedoch frage ich mich, ob sich so eine Holzkiste mit Erde wirklich gut auf meinen Balkon machen würde, weil richtig dekorativ ist so ein Kartoffelanbau ja nicht. Habt ihr da vielleicht irgendwelche Ideen, wie man das Ganze auch optisch schön gestalten könnte? Würde mich über eine Antwort freuen. Auf meinen Blog gebe ich übrigens ein paar Tipps für die Aufzucht von Tomaten- und Paprikapflanzen – falls sich jemand gerne näher darüber informieren möchte, würde ich mich über einen Besuch freuen.

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