Junger Gouda im Test

Mild und cremig, geschmeidig und rahmig – so riecht und schmeckt junger Gouda. Hier­zulande ist er der beliebteste Schnitt­käse. Doch stimmt seine Qualität? Ist hollän­discher Gouda besser als deutscher? Der Test zeigt: Was Geschmack und Aroma betrifft, kommt es vor allem darauf an, wie Gouda hergestellt wird – traditionell im Laib und mit Rinde oder industriell im Block und in der Folie. Geschmackssieger ist Gouda, der im Laib gereift ist. Die besten Produkte kommen von der Käsetheke. Im Test: 20 junge Gouda in Scheiben – sowohl aus dem Kühl­regal als auch von der Frische- und Käse­theke.

Alle fünf Vertreter aus dem Laib waren in der Test-Verkostung „sehr gut“. Sie sind cremig, schmecken aromatisch und manche leicht pikant-würzig. Insgesamt „sehr gut“ waren dabei die zwei Produkte von der Käsetheke. Die Qualität von Gouda aus Folienreifung kann sich ebenfalls sehen lassen, auch wenn sie nicht ganz an das Aroma der laibgereiften Konkurrenz heranreicht: Gleich zwölf Produkte sind insgesamt „gut“, drei „befriedigend“.

Probleme mit Keimen und Schadstoffen gab es im Test nur wenige. Im Gouda von Real aus der Selbstbedienungstheke fand sich allerdings ein kritischer Weichmacher, der aus der Verpackungsfolie in den Käse übergegangen war. Der Real-Gouda bekam als Testurteil nur „Ausreichend“. Stark belastet war vor allem die obenliegende Scheibe. Käseliebhaber sollten die Rinde des laibgereiften Gouda nicht mitessen. Sie kann Natamycin enthalten, ein Antibiotikum, das vor Schimmel und Hefen schützt. Wird die Rinde weggeschnitten, ist der Zusatzstoff aber unproblematisch.

Quelle: www.test.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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1 Response to Junger Gouda im Test

  1. Patrick sagt:

    Der Test zeigt sehr gut welche qualitativen Unterschiede in unseren Lebensmittel vorhanden sind. Doch hier stimmt leider auch die Regel nicht, dass teuer immer besser ist. Auch in teuren Produkten wird sehr viel geschummelt und minderwertige Stoffe verwendet. Hier gibt es im Gesetzt immer noch viele Schlupflöcher, welche ausgenutzt werden. Es muss in Zukunft noch viel stärker kontrolliert und getestet werden.

    Gruß
    Patrick

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