Gegen Hunger und Klimafolgen: Weniger Lebensmittel wegwerfen

Wenn weniger Lebensmittel verschwendet werden, ist das nicht nur ein Beitrag gegen Hunger und Unterernährung in den armen Ländern der Erde. Gleichzeitig verringert sich der Ausstoß von Treibhausgasen, der mit Klimafolgen wie Wetter-Extremen und dem Anstieg der Meeresspiegel verbunden ist. Das hat eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung bestätigt. Die Wissenschaftler hatten weltweit untersucht, mit welchen Nahrungsmittelverlusten in den einzelnen Ländern zu rechnen ist und welche Emissionen damit verbunden sind.

MIndesthatlbarkeitsdatumDurch das Bevölkerungswachstum und die Veränderung der Lebensstile werden die Emissionen aus der landwirtschaftlichen Erzeugung in diesem Sektor bis 2050 voraussichtlich auf bis zu 18 Gigatonnen CO2-Äquivalente ansteigen. Da ist der Anteil, der auf verschwendete Lebensmittel zurückzuführen ist, vergleichsweise gering. Dennoch könnten laut Studie bis zu 14 Prozent der Emissionen relativ einfach vermieden werden, wenn Agrarerzeugnisse beispielsweise besser genutzt oder verteilt werden.

Weltweit gehen jedes Jahr 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel verloren oder werden verschwendet. Verluste sind überwiegend auf wenig effiziente landwirtschaftliche Infrastrukturen in Entwicklungsländern zurückzuführen. Die Verschwendung wertvoller Nahrung ist dagegen in Industrieländern verbreitet. Das Problem wird sich noch verschärfen, wenn Schwellenländer wie China und Indien den westlichen Lebensstil übernehmen.

Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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1 Response to Gegen Hunger und Klimafolgen: Weniger Lebensmittel wegwerfen

  1. Luise Lupini sagt:

    bin dabei. allerdings glaube ich mittlerweile, das viele Lebensmittel im Supermarkt diesen Namen gar nicht mehr verdienen. Man kauft Müll und wirft Müll weg. Leider.

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