Foodtrucks: Kreatives Essen auf Rädern

Sie stehen mittags in den Industriegebieten von Nürnberg, Frankfurt oder Köln, fahren als Lunch-Karawane vom Uni-Campus zum Einkaufszentrum oder tummeln sich auf Streetfood-Märkten: Seit etwa vier Jahren touren immer mehr Foodtrucks durch Deutschland. Schon von weitem sind die auffälligen Vehikel mit kreativen Namen wie Guerilla Gröstl, Burrito Bande, Erna und Co., SoupKultour oder Cookadoo zu sehen. Oft sind es von der US-Armee ausgemusterte Fahrzeuge, mit denen sich ihre Besitzer den Traum von der Selbständigkeit erfüllt haben.

Neben dem Truck steht authentisches Essen in gehobener Qualität im Mittelpunkt, mit viel Leidenschaft und Kreativität gekocht. Meist bieten die Trucker nur wenige Speisen an, die sie aber frisch und mit besten Zutaten zubereiten. So unterscheiden sich zum Beispiel ihre Burger deutlich von dem, was die gängigen Fastfoodketten im Programm haben. Insgesamt reicht das Angebot heute von regional bis international, von deftig mit Fleisch bis vegan. Italienische Pasta, Pizza aus dem Steinbackofen, amerikanische Sandwiches, chinesische Dumplings, vegane Snacks, aber auch Hausmannskost wie Allgäuer Käsespätzle oder Süßes ist zu haben. Manche Trucker haben sich sogar auf Gäste spezialisiert, die Laktose, Fruktose oder Gluten nicht vertragen. Viele setzen außerdem auf Bio und Nachhaltigkeit, auch bei der Verpackung.

Wer jedoch meint, Foodtrucker führten ein lustiges Vagabundenleben, irrt gewaltig. Denn neben Liebe und Leidenschaft steckt viel Arbeit in Planung, Einkauf, Vor- und Zubereitung sowie dem Aufräumen am Ende des Tages. Der kann dann schon mal bis zu 15 Stunden lang sein. Schließlich ist auch noch Büroarbeit zu leisten, um den (potenziellen) Kunden mitzuteilen, wann der Foodtruck wo zu finden ist und was auf der Speisekarte steht. Das erfolgt in der Regel über die eigene Homepage, Facebook, Twitter oder andere Social Media-Kanäle. Denn nur, wer regelmäßig genug Gäste hat, kommt wirtschaftlich über die Runden. Bei manchen Truckern klappt das so gut, dass sich zum ersten Truck ein zweiter gesellt und sogar mehrere Mitarbeiter ihr Auskommen finden.

Quelle: Gabriela Freitag-Ziegler, www.aid.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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