Foodtrends: Konsum wird Teil des Lebensstils

„Das alte Paradigma «billiger, schneller, mehr» funktioniert im Hinblick auf endliche Ressourcen, gesättigte Märkte und einer zunehmend aktiven und kritischen Kundschaft nicht mehr.“ Das ist eine der Kernthesen von Hanni Rützler, Geschäftsführerin futurefoodstudio, Wien. Auf dem 11. Symposium von „Schweizer Fleisch“, einer Marke der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, das kürzlich in Bern stattfand, standen die historische Entwicklung und die neuen Trends in unserer Ernährung und insbesondere beim Fleischkonsum im Mittelpunkt.

Kaufmacht hatte der Verbraucher schon immer. Neu sind die Informations- und Kommunikationsmacht des Verbrauchers und seine aktive Handlungsbereitschaft. Aus Konsumenten werden in Zukunft aktive Prosumenten. Sie verstehen sich als Partner: Kunden, die die Art und Weise ihres persönlichen Konsums bewusst – als Teil ihres Lebensstils – gestalten und beim Erwerb von Waren und bei Inanspruchnahme von Dienstleistungen nicht mehr nur nach dem individuellen Gebrauchswert entscheiden, sondern mehr und mehr auch nach sozialen, ökologischen und ethischen Kriterien.

Was den Stellenwert von Fleisch betrifft, so Rützler, hat es bei den Topköchen bereits die Poleposition verloren. Wir werden weniger Fleisch essen, aber Fleisch von guter Qualität, das auch ethische Kriterien erfüllt.

Wie sagte schon Sternekoch Eckhart Witzigmann: „Lieber kein Huhn, als irgendein Huhn“.

Quelle: Rüdiger Lobitz, www.aid.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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