Food-Trends 2018 – Die Top 10

Die Anuga FoodTec, die kürzlich in der Messe Köln stattfand, ist die internationale Zuliefermesse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Der international tätige Marketing-Dienstleister Innova Market Insights präsentierte hier seine Sicht der Top Ten Trends 2018 in der Food-Szene:

  1. Achtsamere Auswahl – Verbraucher treffen bewusstere Lebensmittel-Entscheidungen mit ethischen Standards und Nachhaltigkeitsaspekten. Das findet seinen Niederschlag in einem steilen Anstieg von ethischen Aussagen bei der Neuproduktentwicklung von Lebensmitteln und Getränken.
  2. Leichterer Genuss – Alkoholärmere Getränke, weniger Zucker, kleinere Portionen.
  3. Lebensmittel und Getränke werden als natürlicher empfunden, wenn sie weniger Zutaten enthalten und mit minimalen Verarbeitungsprozessen hergestellt werden.
  4. Verbraucher erwarten verstärkt, dass Unternehmen intelligenter in Bezug auf Ressourcen werden, durch innovative Resteverwertung und mehr biologisch abbaubare und erneuerbare Verpackungen.
  5. Kaffee und Tee werden „neu erfunden“ – mehr Snacks mit Kaffeegeschmack, mehr Kaffeespezialitäten (zum Beispiel cold brew coffee oder Cola + Kaffee zuckerfrei). Tee wird zum Genuss- und Premiumgetränk, auf der Basis von exotischen Aromen und Mischungen.
  6. Sag es mit Farbe – farbige Lebensmittel und Gewürze wie Rote Beete und Kurkuma sind für ihre gesundheitlichen Vorteile anerkannt.
  7. Auswärts essen – Salate sind ein großer Trend. Sie bieten Vielseitigkeit und die Frische der Zutaten erhöht ihre gesundheitliche Attraktivität.
  8. Vom Snack zum Mini-Essen – die Möglichkeit den Heißhunger zu stillen und gleichzeitig die Bedürfnisse nach Genuss zu befriedigen.
  9. Garten des Ozeans – marine Produkte mit hoher Nährstoffdichte finden ihren Weg in eine Reihe neuer Lebensmittel und Getränke. Die Anzahl an Produkten mit Seetang (etwa Snacks und Nudeln) ist von 2012 bis 2017 global um 19 Prozent gestiegen. Seetang-Produkte werden auch zur Salzreduktion eingesetzt.
  10. Reiche Auswahl – Diversifizierung des Portfolios der Hersteller, um den Bedürfnissen und Geschmäckern der Verbraucher gerecht zu werden, in Bezug auf Geschmack, Funktionalität und Verpackung.

Auch wenn die Aussagen in erster Linie auf Untersuchungsergebnissen aus den USA, England oder auch China basieren, dürfte sich das ein oder andere auch bei uns abzeichnen.

Quelle: Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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