EXPO 2015: Innovatives im deutschen Pavillon

Wie können alle Menschen der Welt künftig mit ausreichend gesunden Lebensmitteln versorgt werden? Diese Frage ist zentrales Thema der EXPO 2015 in Mailand. „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ – diese Schlagworte sollen hier sechs Monate lang im Fokus stehen. Während rund 140 Nationen sich und ihre Landwirtschaft mit einer imposanten Leistungsschau präsentieren und sich die Architekten einen kreativen Wettbewerb liefern, versucht Deutschland dem ernsten und anspruchsvollen Thema mit dem „Feld der Ideen“ zu begegnen.

Der Ausstellungsbereich des deutschen Pavillons ist keine Entspannungszone für die abgekämpften Besucher der umfangreichen Weltausstellung; er ist vielmehr ein innovatives Beispiel für moderne Lern- und Lehrkultur. Zukunftsweisende Hochtechnologie aus Deutschland wird mit Bodenständigkeit verknüpft und holt den Betrachter in dessen Lebensrealität ab. Dabei stehen einfache Handlungsalternativen für den Alltag im Raum, insbesondere im „Garten der Ideen“. Die Präsentation ist sehr kleinteilig rund um breite Themenfelder wie Schutz von Wasser, Boden, Klima und Artenvielfalt angelegt.

Es ist kein Geheimnis: Die Erzeugung von Lebensmitteln bringt viele Probleme mit sich. Einige davon werden in der Ausstellung ausdrücklich angesprochen, was den deutschen Pavillon von denen anderer Nationen deutlich unterscheidet, die vielfach lediglich die Besonderheiten ihrer traditionellen Esskultur präsentieren. Es wird klar: Experten suchen nach Wegen, diese Probleme anzugehen und die Schau präsentiert eine Auswahl davon auf der EXPO. Der Besucher bekommt ein Gefühl dafür, dass für die zukunftsfähige Lebensmittelerzeugung ein wertschätzender Umgang mit der Natur elementar ist und wird angeregt, sich einzureihen in die Gruppe der „Weltverbesserer“. Sieben von ihnen werden bei dieser Show als Botschafter präsentiert und man trifft sie in der Ausstellung immer wieder an. Darunter ein Apfelbauer, ein Koch und Jugendliche, die das Klima schützen wollen – allesamt engagierte Bürger, die sich für eine nachhaltige und gesunde Ernährung einsetzen.

Quelle: Anja Tanas, www.aid.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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