Einkaufszettel und Sonderangebote: So kauft Deutschland

Mehr als jeder zweite Deutsche plant seine Besorgungen mit einem Einkaufszettel. Wenn ein Sonderangebot lockt, greifen viele aber auch spontan zu. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervor. „Nielsen Consumers 2017“ gibt einen Überblick über die Handelslandschaft in Deutschland und basiert auf Daten des Haushalts- und Handelspanels sowie weiteren Nielsen-Studien.

Einkauf im SupermarktGenerell gehen die Deutschen nicht mehr so oft einkaufen wie in vergangenen Jahren, geben dafür aber mehr Geld pro Einkauf aus. Im Jahr 2016 war jeder Haushalt durchschnittlich 226 Mal shoppen und hat insgesamt 3.662 Euro in Produkte des täglichen Bedarfs investiert. Das waren durchschnittlich knapp 18 Euro pro Einkauf. Zeit ist dabei ein wichtiger Faktor: Rund 60 Prozent besuchen am liebsten Geschäfte, in denen sie ihren Einkauf schnell erledigen können. Auf der anderen Seite nehmen sich knapp 40 Prozent der Befragten auch Zeit, um verschiedene Produkte miteinander zu vergleichen. 64 Prozent achten beim Einkauf auf Schnäppchen, und 42 Prozent greifen bei einem guten Angebot öfter auch ungeplant zu.

Woman buying products in food aisleDer Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkte haben im Jahr 2016 einen Umsatz von 177 Milliarden Euro erwirtschaftet, was einem leichten Plus von knapp einem Prozent entspricht. Die Zahl der Geschäfte ist weiterhin rückläufig und hat im Vorjahr eine Zahl von rund 35.000 erreicht. Vor allem die kleinen Supermärkte verlieren offenbar an Bedeutung. Fast jeder fünfte Euro, den der Lebensmitteleinzelhandel und die Drogeriemärkte erwirtschaften, entfällt auf reduzierte Ware. Dieser Anteil hat sich in den vergangenen 15 Jahren verdoppelt, erklärt Nielsen.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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