Deutsche Agrarexporte nehmen zu

Deutsche Agrarprodukte sind im Ausland weiterhin gefragt. Im ersten Halbjahr 2014 hat der Export von Agrar- und Ernährungsgütern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Prozent auf rund 31,3 Milliarden Euro zugenommen. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hervor. Je nach Produktgruppe war die Entwicklung unterschiedlich.

produits laitiersVor allem der Export von Milch und Milchprodukten ist gestiegen – um mehr als zwölf Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. So sind Voll- und Magermilchpulver, Kondensmilch, Molkenpulver und Butter im Ausland beliebt. Auch die Exportpreise haben in diesem Segment zugelegt.

Bei Fleisch und Fleischwaren sind die Ausfuhren laut BMEL um rund vier Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gesunken. Das Angebot war geringer, weil weniger Schweine geschlachtet wurden. Aber auch die Exportpreise waren insgesamt niedriger. Der Getreideexport hat dagegen um rund ein Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zugelegt.

Die wichtigsten Handelspartner für die deutsche Agrarwirtschaft sind weiterhin die Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Von Januar bis Juni 2014 flossen Ausfuhren im Wert von 23,8 Milliarden Euro in die EU (plus 0,9 %) und 7,6 Milliarden Euro in Drittländer (plus 2,3 %). Die wichtigsten Lieferländer außerhalb der EU waren die Schweiz, die USA und Russland, gefolgt von Saudi-Arabien, Iran, Volksrepublik China, Norwegen, die Türkei und Südkorea.

Quelle: Heike Kreutz, www.aid.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

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