Das Tomatensaft-Mysterium

Nirgendwo kommt der Geschmack von Tomatensaft so gut zur Geltung wie in schwindelnden Höhen – zum Beispiel im Flugzeug oder auf der Zugspitze. Aber warum eigentlich? Diese Orte haben eins gemein: Der Luftdruck ist verglichen mit dem des Flachlandes niedriger. Das drückt bekanntermaßen auf die Ohren, wirkt aber auch auf die Geschmackswahrnehmung.

Full glass and carafe of tomato juice and. Isolated on a white.Bei niedrigem Druck treten fruchtige Gerüche und süße, kühlende Geschmackseindrücke in den Vordergrund und der Tomatensaft schmeckt so richtig nach sonnengereifter, frisch geernteter Tomate. Sein unter Normaldruck oft wahrgenommenes erdig-muffiges Aroma verschwindet.

Tomatensaft lässt sich übrigens auch ganz einfach selber machen; am besten aus frischer Ernte. Dazu die Tomaten häuten und in Stücke geschnitten rund 10 Minuten köcheln lassen. Die Mischung kann frei nach Geschmack gewürzt werden: mit Salz und Pfeffer, Chilli, Tabasco oder was das Gewürzregal sonst noch so hergibt. Eine leckere Geschmacksnote erhält man durch die Zugabe von anderen Gemüsearten, zum Beispiel Sellerie. Sie sollten gleich mitgekocht werden. Zum Abschluss die Mischung durch ein Sieb oder ein Tuch drücken und den Saft abfangen – fertig.

Quelle: Dr. Christina Rempe, www.bzfe.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

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