Alte Getreidesorten sind wieder „in“

Sie eignen sich für Brot, Gebäck oder Nudeln und sind unempfindlich gegenüber Krankheiten und Schädlingsbefall: Die „Urgetreide“ Einkorn und Emmer finden langsam wieder Einzug in deutsche Küchen. Zwar erzielen sie geringere Erträge als heutige Weizensorten, durch ihre Eigenschaften sind sie aber vor allem im ökologischen Landbau beliebt.


getreidefeldDer Name des Einkorns geht darauf zurück, dass in jeder Ähre nur ein Korn reift. Die Körner sind klein und weich und weisen eine auffällige Gelbfärbung auf. Das schalenarme Korn kann nur wenig Wasser binden. Da man deshalb eher feste Teige erhält, mischt man beim Brotbacken Einkornmehl mit anderen Getreidearten wie Weizen oder Roggen. Auch für Waffeln, Rühr- und Biskuitteige ist das Einkorn sehr gut geeignet. Der Emmer, auch Zweikorn genannt, ist ertragreicher und zeichnet sich durch einen kräftigen, würzigen Geschmack aus. In jeder Ähre reifen zwei Körner. Geeignet ist der Emmer für herzhafte Hefe- und Sauerteige sowie für die Zubereitung von Grießbrei oder Nudeln.

Einkorn und Emmer haben gegenüber herkömmlichem Weizen einen höheren Eiweißgehalt. Die Eiweißzusammensetzung ist jedoch ähnlich. Sie sind deshalb keine Alternative für Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit oder an einer Weizeneiweißallergie leiden.

Quelle: Annalena Schraut, www.aid.de

Euer Julian vom besserhaushalten-Team

www.besserhaushalten.de

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, News & Stories abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.